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Kurzschluss vermeiden

Aus aktuellem Anlass: Eine junge Frau verschwindet mit ihren beiden wenige Monate alten Zwillingen aus ihrem gewohnten Umfeld.
Was wirklich passiert ist, die genauen Umstände kennen wir nicht.

Manchmal passieren in unserem Leben Dinge, die uns zwingen, einen Schritt zurückzutreten, die entstandene Situation mit Abstand zu betrachten, neu zu bewerten und Entscheidungen zu treffen.

Klingt einfach?

Mitnichten! Solche Ereignisse können uns mitunter ganz schön durchschütteln. Scheinbar harmlose Situationen, wie zum Beispiel ein Umzug, der Wechsel der Arbeitsstelle oder die Geburt eines Kindes können anders verlaufen, als wir uns das vorgestellt haben. Plötzlich ergeben sich Situationen, die eingeordnet, sortiert und verarbeitet werden wollen.

Nicht immer gelingt das! Manchmal kommt es vor, dass wir so in alt-Bewährtem verhaftet sind, dass es uns gar nicht in den Sinn kommt, dass gewohnte Bewältigungsstrategien in der neuen Situation ungeeignet sein könnten und nicht greifen. Wir sehen sprichwörtlich „den Wald vor lauter Bäumen nicht“!

Wenn dann noch starke Emotionen wie Wut, Trauer, Angst, Enttäuschung oder Schuldgefühle hinzukommen, kann das die Krise einläuten und im Extremfall auch mal zu „Kurzschlusshandlungen“ führen.

Wieviel härter können uns dann unverschuldete, unerwartete und ungewollte Ereignisse treffen, die Brüche im gewohnten Alltag bedeuten?! (Vielleicht die Kündigung oder ein eskalierter Streit…)

Niemand ist davor gefeit, im Laufe des Lebens einmal in eine ernsthafte emotionale Krise zu geraten.

Ich denke, die meisten von uns kennen solche Situationen. Meistens gibt es irgendeine akzeptable und gute Lösung, die Krise ist gemeistert und wir haben daraus gelernt, sind stärker und erfahrener!

Ist die Lösung eher ein Kompromiss, als die Lösung, kann es sein, dass unangenehme Gefühle bleiben, sich festsetzen und ins Unterbewusstsein verbannt werden! Dort sind sie zwar kaum spürbar, aber nicht unwirksam.

Nervosität, unerklärliche Ängste, Vermeidungsverhalten oder gefühlter Stillstand können sich entwickeln.

Egal, ob akute Krise oder erworbenes Problem: Es ist keine Schwäche, um Hilfe zu bitten. Im Gegenteil, es zeugt davon, dass sie Ihre Grenzen und Möglichkeiten kennen und dazu stehen!

Das erfordert Mut und Ehrlichkeit vor allem sich selbst gegenüber. Es zeugt von Charakterstärke und Verantwortungsgefühl, sich selbst gegenüber. Für Manchen ist das die schwerste Übung

Lassen Sie nicht zu, dass „Sie sich verlaufen!“

Auch wenn Sie glauben, dass Ihnen sowieso niemand helfen kann, weil niemand genau in Ihrer Situation ist: Sie sind nicht allein! Hypnosetherapie versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe. Sie haben recht damit: Niemand kennt Ihre Situation genauer als Sie, trotzdem haben wir alle unseren „blinden Fleck“, den „toten Winkel“, den wir nicht einsehen können. Mithilfe hypnotischer Fragetechnik kann es Ihnen gelingen, ihren „toten Winkel“ zu erfassen und vielleicht überraschende Erkenntnisse zu gewinnen. Hypnose ist also nicht etwas, was mit Ihnen gemacht wird, sondern Sie sind der Akteur! Sie machen die ganze Arbeit. Der Hypnotiseur ist nur Ihr Begleiter. Frei nach dem Motto: Vier Augen sehen mehr als zwei, wird er Ihnen vielleicht (im übertragenen Sinne) weitere Wege zeigen. Sie entscheiden, welchen Weg sie wählen.

Falls Sie sich jetzt angesprochen fühlen, vereinbaren Sie am besten gleich einen Termin:       

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